Wabengurte

Flexibel und belastbar zugleich

Wabengurte sind sehr zuverlässige Bänder für Geradeauslauf. Sie sind für hohe Belastungsansprüche ausgelegt. Trotzdem bieten sie einen sehr großen Anteil offene Fläche für sehr gute Durchlässigkeit und haben eine sehr flache Oberfläche für optimale Transporteigenschaften.
 

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Merkmale und Vorteile

Wabengurt transportiert Pizza
Offenes Design und Stabilität – Wabengurte sind zuverlässige
Metallförderbänder mit sehr guten Durchlaufeigenschaften und
hoher Tragkraft.

  • Glatte Oberfläche
  • Bis zu 90% offene Fläche
  • Leicht zu reinigen aufgrund der offenen Konstruktion
  • Zuverlässiger Direktantrieb
  • Hohe Belastbarkeit
 

Aufbau und Abschlusskanten

 

Wabengurte werden aus Flachdraht hergestellt und mit runden Querstäben montiert. Die Querstäbe sind dabei entweder mit verschweißten Köpfen versehen oder werden nach innen gebogen.

Das Resultat ist ein äußerst stabiler und verschleißfester Fördergurt, der hohe Belastungen aufnimmt und trotzdem viel offene Fläche (bis zu 90%) für Luftströmungen oder Flüssigkeitsablauf lässt.

Neben den bekannten Standardspezifikationen können wir auch individuelle Abmessungen fertigen (Teilung / Wabenbreite).




 

Typische Anwendungen

 
  • kühlen
  • backen
  • trocknen
  • filtern
  • einschweißen
  • transportieren
  • waschen uvm.
 

Technische Spezifikationen

Unsere Abschlusskanten:

 
verschweisste Köpfe gebogene Kante
verschweißte Köpfe gebogene Kante

Angaben zur Gurtspezifikation:

A Gurtaussenbreite Spezifikation Wabengurt
B Teilung
C Wabenbreite
D Querstabdurchmesser
E Höhe des Streifenmaterials
F Stärke des Streifenmaterials
G Anzahl Waben über die Gurtbreite

Standardspezifikationen:

Europäische Standardabmessungen
Bezeichnung Teilung (mm)
[B]
Wabenbreite (mm)
[C]
Streifenmaterial (mm)
[E*F]
Querstabdurchmesser (mm)
[D]
ES 001* 13,70 14,60 10,0*1,0 3,00
ES 003 26,20 15,55 12,0*1,2 4,00
ES 004 27,40 15,70 9,5*1,25 3,00
ES 006 27,40 24,70 9,5*1,25 3,00
ES 012 28,60 15,00 9,5*1,25 3,00
ES 013 28,60 26,25 9,5*1,25 3,00
ES 015 28,40 22,50 15,0*1,2 4,00
 
Zöllige Standardabmessungen
Bezeichnung Teilung (mm)
[B]
Wabenbreite (mm)
[C]
Streifenmaterial (mm)
[E*F]
Querstabdurchmesser (mm)
[D]
IS 101A* 12,85 14,48 9,5*1,2 3,00
IS 101B* 13,72 14,48 9,5*1,2 3,00
IS 101C* 14,22 15,46 9,5*1,2 3,00
IS 102A 28,58 15,46 9,5*1,2 3,00
IS 102B 27,53 15,22 9,5*1,2 3,00
IS 102C 26,97 15,22 9,5*1,2 3,00
IS 103 28,58 26,19 9,5*1,2 3,00
IS 104 26,97 17,78 12,7*1,6 4,90
IS 105 26,97 25,40 12,7*1,6 4,90
IS 106 28,58 25,40 15,9*1,6 4,90
IS 107 38,10 38,10 15,9*1,6 4,90
IS 109 76,20 76,20 15,9*1,6 4,90
* nur mit verschweißten Kanten erhältlich
 

Individuelle Spezifikationen


Neben den in der Industrie üblichen Standardabmessungen können wir in einem gewissen Rahmen auch individuelle Spezifikationen fertigen. In jedem Fall bitten wir Sie, unseren technischen Vertrieb für die Prüfung der Herstellbarkeit zu kontaktieren.
Die nachstehende Tabelle gibt einen groben Eindruck des Verfügbarkeitsrahmens. Weitere Informationen sind für die Herstellbarkeitsprüfung relevant. Abhängig von diesen Informationen kann die Herstellbarkeit über diese Angaben hinausgehen oder aber auch weiter eingeschränkt sein.
 
  Teilung Kante
Querstabdurchmesser (mm) …von (mm) …bis (mm) geschweißt gebogen
3,00 12,7 30,0  
4,00 13,7 29,0
5,00 25,0 28,0  

Material

Wabengurte werden aus folgenden Materialien gefertigt:
 
  • ST-blank
  • EN 1.4301
  • EN 1.4401/1.4541**
  • EN 1.4828**
** abhängig von der Materialabmessung, eingeschränkt verfügbar

Antrieb, Umlenkung und Gurtunterstützung


Der Antrieb sollte den Gurt im oberen, belasteten Segment ziehen.
Die Abtragung sollte über Gleitschienen aus Kunststoff, Stahl oder Messing erfolgen. Verwendetes Material, Anordnung und Abstände der Gleitschienen hängen stark von der zu erwartenden Gurtlast, vom Gurtgewicht und vom Anwendungsprozess ab.
Für den Bandrücklauf im Untertrum empfehlen wir ebenfalls den Gurt zu unterstützen.

Wabengurte werden über Zahnräder schlupffrei angetrieben. Diese sollten mit einem maximalen Abstand von 150 mm über die Gurtbreite positioniert werden.
Für die Umlenkung können glatte, nicht verzahnte Umlenkräder verwendet werden. Optional können im Aussenbereich der Umlenkwelle verzahnte Umlenkscheiben platziert werden, um die Gurtführung zu verbessern.

Gurtspannung


Unter normalen Bedingungen ist eine verstellbare Umlenkwelle ausreichend, um den Gurt zu spannen. In Anlagen mit größerem Achsabstand und/oder hohen Temperaturunterschieden sollte ein Ausgleich für Gurtdehnung vorgesehen werden

Endlosmachen

Vorbereitung


Bevor Sie einen neuen Gurt installieren, überprüfen Sie immer den Zustand der Anlage:

  • Wellen stehen 90º zur Laufrichtung und sind horizontal ausgerichtet.
  • Rollen können frei rotieren.
  • Zahnscheiben sind korrekt positioniert und ausgerichtet.
  • Gurtunterstützende Oberflächen sind glatt und ebenflächig. Stellen Sie sicher, dass sich keine Teile an der Anlage im Gurt verfangen können.
  • Falls eine Spannvorrichtung installiert ist, stellen Sie sicher, dass diese korrekt funktioniert.

Sie benötigen:

  • Verbindungsquerstäbe (sind mitgeliefert, je nach Ausführung einseitig mit Schweißkopf oder Vorbiegung versehen)
  • eine ausreichend dimensionierte Zange (z. B. Wasserpumpenzange)
  • ggf. Kabelbinder


Vorgehensweise bei der Installation

 
  1. Ziehen Sie den Gurt durch die Anlage, bis beide Enden zusammentreffen. Achten Sie auf die korrekte Laufrichtung.
  2. Falls der Gurt länger ist als nötig, sollte der Überstand zu diesem Zeitpunkt abgeschnitten werden.
  3. Richten Sie die Wabenstäbe aneinander aus. Für vereinfachtes Handling können die beiden Gurtenden vorübergehend mit Kabelbindern fixiert werden.
  4. Der Gurt wird verbunden, indem der Verbindungsstab durch die Löcher in den Wabenstäben geschoben wird.
  5. Die zweite Seite des Verbindungsstabes wird fixiert:
  • Bei verschweißter Kante:
  1. auf das Ende des Verbindungsstabes wird ein Endkopf (Mutter) gesetzt und verschweißt.
 
  • Bei gebogener Kante:
  1. Fixierung der ersten Seite des Verbindungsstabes durch Andrücken des vorgebogene Haken in der ersten Wabenmasche mit einer Zange.
  2. Auf der zweiten Seite wird zuerst das Abschlußhakenstück vorgebogen, welches später in die letzte Wabenmasche gedrückt wird.
  3. Dann wird der Stab nochmals gebogen, so dass der Abschlußhaken in die letzte Wabenmasche geführt wird.
  4. Die zweite Seite wird fixiert, indem analog zur ersten Seite, der Haken in der letzten Wabenmasche mit einer Zange angedrückt wird.

 

Leitfaden zur Fehlerbehebung

Belt Tracks to One Side

Possible Causes Solution
  • Drive/Idler shafts unaligned
  • Belt damaged on one side
  • Uneven loading of belt
  • Conveyor frame distorted or uneven
  • Ensure that all shafts are perpendicular to the direction of belt travel
  • Inspect belt for damage and replace if necessary
  • Adjust product distribution on belt
  • Inspect conveyor structure and repair any distorted/uneven members
 

Belt Grows in Pitch

Possible Causes Solution
  • Belt material unsuitable for operating temperature
  • Excessive tension in belt circuit
  • Consult technical sales to determine best material for application
  • Reduce belt loading or replace with stronger specification


Excessive Wear to Sprocket Teeth

Possible Causes Solution
  • Excessive tension
  • Belt mis-tracking (see above)
  • Sprockets set-up incorrectly
  • Insufficient sprockets
  • Deflection in drive shaft
  • Reduce belt loading or replace with stronger specification
  • Check for tracking issues and remedy if required
  • Consult Technical Sales for advice on drive shaft layout